Gedächtnistraining mit Museumsmedien

Von Jessica Hübner | 17.08.2018

Beim Workshop „Hacking the Museum“ zeigen wir euch, wie das funktionieren kann.

Screenshot des fertigen Spiels mit Zeichnungen von Christian Gottfried Ehrenberg

Screenshot des fertigen Spiels mit Zeichnungen von Christian Gottfried Ehrenberg

Beim Workshop „Hacking the Museum“ zeigen wir euch, wie das funktionieren kann. Im Rahmen der Informatica Feminale und der Ingenieurinnen-Sommeruni in Bremen haben unsere Webentwicklerin Melanie und unsere studentische Mitarbeiterin Antje eine Einführung in JavaScript gegeben. Anhand unseres Tutorials lernten die acht Teilnehmerinnen während des zweitägigen Workshops ihr eigenes Memory-Spiel zu programmieren. So wurde im Workshop u.a. vermittelt, wie sich mit Hilfe des IIIF-Standards Bilder von der Museums-API abfragen und in das Spiel einbauen lassen. Dafür standen vier verschiedene Medienpakete zur Verfügung, eines mit den Zeichnungen von Christian Gottfried Ehrenberg. Den Code und alle zugehörigen Unterlagen haben wir für euch zum Nachbasteln auf GitHub veröffentlicht.

"Impression aus Bremen, Foto: Antje Goldau

"Impression aus Bremen, Foto: Antje Goldau

Die Informatica Feminale und die Ingenieurinnen–Sommeruni werden jährlich in Kooperation mehrerer Fachbereiche der Universität Bremen ausgerichtet. Das Besondere an diesem Lehrangebot ist, dass es sich an interessierte Frauen aus allen Fachbereichen richtet, die gerne einen Einblick in die Thematik erhalten möchten. Rund 200 Teilnehmerinnen haben sich dieses Jahr angemeldet, um ihr Wissen über Informatik und die Ingenieurswissenschaften in den etwa 65 angebotenen Kursen zu erweitern. Ein ausgewogenes Rahmenprogramm mit vielen Exkursionen, bei dem sowohl Teilnehmerinnen als auch Dozentinnen mitmachen können, rundet die dreiwöchige Sommeruni ab.

Der Workshop , war eine gänzlich neue Erfahrung für unser Team. Wir haben nicht nur sehr nützliches Feedback zu unserem ersten Tutorial erhalten, sondern konnten auch den Teilnehmerinnen viel Freude damit bereiten. Am Ende ist jede der Teilnehmerinnen mit einem fertigen Memory-Spiel nach Hause gegangen, das auch als Grundlage für weitere, eigene JavaScript-Projekte dienen kann. Aufgrund dieser bereichernden Erfahrung sind wir schon am Überlegen, wie wir unser nächstes Tutorial gestalten könnten. Vielleicht sieht man sich also schon nächstes Jahr in Bremen wieder.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmerinnen fürs Mitmachen und wünschen noch viel Spaß mit dem eigens programmierten Memory-Spiel!

Ganz herzlich möchten wir uns auch noch mal bei der Organisation der Sommerunis für ihre gute Koordination und Freundlichkeit bedanken!